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Die Ansteuerung des Stadthafens Rovinj

Kurz vor Rovinj wird noch einmal geprüft, was für das Anlegen gebraucht wird – einschließlich der erforderlichen Länge einer Schleppleine.

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Am 7. Juli nähert sich HERA dem Stadthafen Rovinj. Die markante Altstadt ist bereits sichtbar. An Bord richtet sich die Aufmerksamkeit trotzdem zuerst auf das bevorstehende Anlegen.

Unmittelbar vor der Ankunft werden die Anforderungen des Hafens und die nötige Länge einer Schleppleine geprüft. Bei einer Yacht von etwa 15 Metern ist es sinnvoll, solche Fragen zu klären, bevor im Hafen wenig Zeit und Raum bleiben.

Leinenlänge ist keine theoretische Zahl

Eine Schlepp- oder Mooringleine muss den tatsächlichen Weg vom Schiff zum vorgesehenen Punkt abdecken und sich anschließend kontrolliert bedienen lassen. Zu kurz ist offensichtlich unbrauchbar; unnötig viel lose Leine kann ebenfalls stören.

Deshalb wird vor dem Einlaufen geklärt, welche Leine wo bereitliegt und wer sie übernimmt. Diese wenigen Minuten sparen später Rufen, Suchen und vermeidbare Korrekturen.

Stadt und Manöver gehören zusammen

Rovinj ist ein attraktives Ziel, aber HERA erreicht die Stadt nicht als Fußgängerin. Für die Crew steht zunächst das sichere Festmachen im Vordergrund. Erst danach beginnt der Landgang.

Für Gäste ist das kein störender technischer Vorspann. Sie erleben, wie eine große Yacht in einen Stadtbereich integriert wird und warum Ruhe beim Anlegen mehr zum entspannten Abend beiträgt als eine möglichst spektakuläre Ankunft.

Der Anleger beginnt vor der Hafeneinfahrt

Bei der Ansteuerung Rovinjs wird nicht erst an der Pier über Leinen nachgedacht. Schon vorher werden Liegeplatzsituation, mögliche Anweisungen und die benötigte Länge der Festmacher besprochen. Auf einer 15-Meter-Yacht müssen Laufwege frei bleiben, Fender auf der richtigen Seite hängen und jede Person wissen, welche Aufgabe sie übernimmt. Ebenso wichtig ist eine Alternative, falls der erste Plan nicht passt. Diese Vorbereitung nimmt dem Stadthafen nichts von seiner Atmosphäre. Im Gegenteil: Wer geordnet einläuft, hat nach dem Festmachen mehr Ruhe, den Ort wahrzunehmen, statt noch lange ein hektisches Manöver nachzuarbeiten.

Häufige Fragen

Warum wurde die Schleppleine geprüft?

Weil Länge und Führung zur konkreten Liegeplatzsituation und zur etwa 15 Meter langen HERA passen mussten.

Wann beginnt ein Anlegemanöver?

Mit der Vorbereitung außerhalb des Hafens: Liegeplatzbild, Fender, Leinen, Rollen und eine mögliche Abbruchentscheidung.

Warum ist Rovinj als Törnziel besonders?

Die markante Stadt ist schon vom Wasser sichtbar und der Stadthafen verbindet Ankunft und Landgang unmittelbar.

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