In San Giorgio Maggiore liegt HERA am Ende eines Schwimmstegs. Dieser Platz wurde für die rund 15 Meter lange Yacht spontan gefunden und von den Marineros begleitet.
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Vor dem endgültigen Festmachen werden Steg, Nachbaryachten, Fenderhöhe und mögliche Leinenwege betrachtet. Ein Randplatz kann mehr offenen Raum bieten, aber auch andere Windangriffsflächen haben.
Erst sichern, dann Venedig
Wenn alle Leinen tragen und der Zugang funktioniert, beginnt der Landgang. Die Stadt wartet direkt vor der Crew; das Manöver muss dafür nicht hastig abgeschlossen werden.
Der Platz am Stegende verändert das Manöver
Ein Liegeplatz am Ende eines Schwimmstegs kann für eine lange Yacht mehr seitlichen Raum bieten, verlangt aber trotzdem eine klare Vorstellung vom An- und Ablegen. Wind, Nachbarlieger, Hecküberstand und die Position der Festmacher bestimmen, ob der vermeintliche Vorteil tatsächlich genutzt werden kann. Die Crew bereitet deshalb nicht nur vier Leinen nach Schema vor, sondern ordnet sie nach dem konkreten Platz. Nach dem Festmachen wird geprüft, wie HERA bei Winddruck liegt und ob Laufwege frei bleiben. Der gute Liegeplatz zeigt sich erst dann, wenn Yacht und Steg auch nach dem Manöver ruhig zusammenpassen.
Häufige Fragen
Was ist der Vorteil eines Platzes am Stegende?
Je nach Marina kann mehr seitlicher Raum vorhanden sein. Die konkrete Situation entscheidet.
Gibt es auch Nachteile?
Wind, Schwell oder lange Leinenwege können anders wirken als zwischen zwei Nachbarbooten.
Wer half HERA beim Anlegen?
Die Marineros in San Giorgio Maggiore wurden ausdrücklich als freundlich und kompetent beschrieben.
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Blick aus dem Cockpit der SY HERA auf einen Schwimmsteg in Venedig