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Segelcoaching erklärt – warum Entscheiden wichtiger ist als Checklisten

  • Was klassisches Skippertraining leisten kann – und wo es endet
  • Segelcoaching beginnt vor dem Manöver
  • Entscheidungen unter Druck: der eigentliche Lernpunkt
  • Der Trainer als Sparringspartner, nicht als Prüfer
  • Warum Souveränität mehr ist als perfekte Abläufe

Klassisches Skippertraining folgt oft festen Abläufen: Manöver üben, Inhalte abhaken, Checklisten durchgehen. Das kann sinnvoll sein – greift aber zu kurz, wenn es um echte Sicherheit und Souveränität geht.

Segelcoaching setzt früher an. Uns interessiert nicht nur, was jemand tut, sondern warum. Warum entscheide ich mich jetzt für dieses Manöver? Warum wähle ich diesen Zeitpunkt, diesen Winkel, diese Geschwindigkeit?

Im Segelcoaching wird Segeln als Entscheidungsprozess verstanden. Hafenmanöver, Segelhandling, Maschinenfahrt, Einhandtechniken oder Bordorganisation werden nicht isoliert trainiert, sondern im Zusammenhang gedacht: wahrnehmen, bewerten, entscheiden, handeln.

Der Trainer steht dabei nicht außerhalb, sondern neben dem Skipper. Nicht als Prüfer, sondern als erfahrener Sparringspartner, der Situationen einordnet, Optionen sichtbar macht und Sicherheit aus Verständnis entstehen lässt.

Gerade Skipper mit Erfahrung profitieren davon. Unsicherheit entsteht selten aus fehlendem Wissen, sondern aus unklaren Entscheidungen unter Druck.

Segelcoaching hilft, Zusammenhänge zu erkennen, Entscheidungen zu strukturieren und Verantwortung ruhig zu tragen. Das Ziel ist nicht Perfektion, sondern Souveränität. Nicht mehr Manöver, sondern bessere Entscheidungen.

Deshalb sprechen wir bewusst von Segelcoaching – weil gutes Skippersein im Kopf beginnt und nicht an der Checkliste endet.

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